Kollagen bei Verletzungen - Erfahrungen

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Erfahrungen mit Kollagen bei Verletzungen der Gelenke 

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Maren Baumgarten

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Eine falsche Bewegung, einmal nicht aufgepasst und schon kann eine Verletzung beim Sport passieren. Leider dauert die Erholungsphase häufig sehr lange, besonders wenn Gelenke betroffen sind. Neben der klassischen Physiotherapie soll nun auch die Ernährung eine Rolle bei der Regeneration spielen. Erfahren Sie, was Kollagen bei Verletzungen nützen kann. 

Viele Sportler kennen das nur zu gut. Egal bei der welcher Sportart, welches Alter ob Hobby- oder Profi-Athlet, jeden kann ein Unfall treffen. Wird dabei ein Gelenk verletzt, kann daraus eine osteochondrale Läsion, also ein Schaden an der Knorpel-Knochen-Grenze auftreten. Anhaltende Gelenkschmerzen können ein Symptom sein. 

Wird die Läsion nicht behandelt, steigt das Risiko für bleibende Schäden. Neben einer Physiotherapie sollen inzwischen auch Komponenten aus der Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sein. Wir schauen uns drei Erfahrungsberichte und Wissenswertes aus der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Kollagen bei Verletzungen an.

Was sind Kollagenpeptide?

Kollagen an sich ist eines der wichtigsten Eiweiße (Proteine) im menschlichen Körper. Es kommt in unserer Haut, den Knochen, Knorpel, Gelenken, Sehnen und Bänder vor. Es gibt dem Körper Elastizität sowie Stabilität und ist für unsere allgemeine Gesundheit von Bedeutung. Der Nährstoff kann direkt über die Nahrung aufgenommen werden, muss dann jedoch bevor er am Zielgewebe ankommt, in kleine Bausteine verlegt werden, sogenannte Kollagenpeptide. Es können aber auch gleich diese kleineren Bausteine, wie sie in hochwertigem Kollagen Pulver zu finden sind, eingenommen werden.

Kollagenpeptide sind eben solche kleinen Kollagenbausteine, die durch den Prozess der enzymatischen Hydrolyse aus Kollagen hergestellt werden. In den drei Erfahrungsberichten wurden jeweils die gleichen, sehr speziellen Kollagenpeptide eingesetzt. Diese enthalten exakt die Bausteine, die zur Bildung von Kollagen Typ II, dem Kollagen das im menschlichen Gelenkknorpel vorkommt, benötigt werden.

Testbericht 1: Verletztes Kniegelenk behandelt mit Physiotherapie und bioaktiven Kollagenpeptiden Typ II

Ergebnis kompakt: Nach einer Sportverletzung war der Patient nach etwa sechs Monaten Therapie mit bioaktiven Kollagenpeptiden Typ II und Bewegungstherapie schmerzfrei. Die Knorpelschädigung war nach 17 Monaten im MRT kaum mehr sichtbar.

Ein 42-jähriger Mann klagte über Gelenkschmerzen im rechten Knie, nachdem er sich beim Hallenfußball verletzt hatte. Die Untersuchung ergab eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Kniegelenks. Durch MRT-Aufnahmen konnten tiefe Schädigungen im Knorpel, eine leichte Zerrung eines Seitenbandes und Flüssigkeitseinlagerungen im angrenzenden Bindegewebe festgestellt werden.

  • Diagnose: Osteochondrale Läsion am Kniegelenk

  • Behandlung: 20 Sitzungen Physiotherapie, tägliche Einnahme von 10 Gramm bioaktiven Kollagenpeptiden des Typ II

Nach sechs Monaten zeigte sich eine deutliche Besserung der Symptome. Die Behandlung wurde fortgesetzt und zusätzlich mit körperlicher Aktivität zum Aufbau der Muskulatur begonnen. Neun Monate nach der Verletzung war der Patient symptomfrei, sprich die Gelenkschmerzen sind komplett verschwunden. 

17 Monate nach der Verletzung erfolgt eine erneute MRT-Untersuchung. Die deutliche Schädigung des Knorpels hat sich nahezu vollständig regeneriert. Eine Knochenentzündung ist nicht entstanden. Die Behandlung mit Kollagen sollte fortgesetzt und die physiotherapeutischen Übungen weiterhin trainiert werden, um die stützenden Muskeln zu stärken. Der Patient kann nun schmerzfrei sein gewohntes Lauf- und Fußballtraining absolvieren.

Testbericht 2: Bioaktive Kollagenpeptide bei anhaltenden Schmerzen nach einer Knöchelverstauchung

Ergebnis kompakt: Nach einer lange zurückliegenden Verletzung wurde der Patient mit bioaktiven Kollagenpeptiden Typ II behandelt. 16 Monate später war er schmerzfrei. Die Beweglichkeit und Gelenkflächen zeigten ebenfalls eine Verbesserung.

Ein 43-jähriger Mann verstauchte sich ebenfalls beim Fußballtraining den Knöchel. Der erste Therapieversuch mit acht Tagen Schonung und Einnahme von Schmerzmedikamenten war nicht erfolgreich. Selbst nach einem Monat berichtete der Patient von anhaltenden Schmerzen. Eine erneute Untersuchung ergab eine eingeschränkte Beweglichkeit und Flüssigkeitseinlagerungen.

  • Diagnose: Verstauchung des Knöchels mit Bänderverletzung

  • Therapie: abnehmbarer Gipsschuh, 20 Sitzungen Physiotherapie

Ganze sechs Jahre später klagte der Patient immer wieder über Gelenkschmerzen beim Sport im Knöchel und eine Einschränkung der Beweglichkeit. Eine MRT-Untersuchung ergab eine neue Diagnose, mit neuer Therapie.

  • Diagnose: deutliche osteochondrale Läsion mit Belastung von einem Band

  • Therapie: erneute Physiobehandlung, täglich 10 Gramm bioaktive Kollagenpeptide Typ II

Nach anschließenden 16 Monaten war der Patient schmerzfrei. Der Körper hatte sich von der durch die Sportverletzung verursachten Läsion erholt. Die Beweglichkeit des Knöchels verbesserte sich deutlich und auch die Gelenkflächen waren intakt. Der Patient sollte die Kollageneinnahme fortführen und langsam mit seinem Lauftraining beginnen.

Testbericht 3: Zurück zum Profisport durch eine Kombination aus Physiotherapie und Kollagen

Ergebnis kompakt: Schon nach einem Monat nach einer Sportverletzung berichtet der Patient durch die Behandlung mit Kollagen und Bewegungstherapie von weniger Schmerzen. Weitere zwei Monate später war er schmerzfrei.

Ein 30 Jahre junger Patient, der professioneller Segelsportler ist, zog sich während einer Partie Padel-Tennis eine Knieverletzung zu. Die Gelenkschmerzen waren beim Gehen und Treppensteigen zu bemerken. Eine Untersuchung beim Arzt ergab Schmerzen und Geräusche im Knie mit einer leicht beeinträchtigen Beweglichkeit. Auch hier wurde eine MRT-Untersuchung angeordnet. 

  • Diagnose: Knieschmerzen durch eine Chondropathie (Veränderungen im Gelenkknorpel)

  • Therapie: Physiotherapie, täglich 10 Gramm Kollagen

Ein Monat später berichtet der Patient von einer Besserung der Gelenkschmerzen im Knie. Gleichzeitig wurde ein osteochondrale Läsion des Fußknöchels und eine Verstauchung festgestellt. Der Patient stellte alle Trainingseinheiten abgesehen von der Physiotherapie ein. Nach funktioneller Erholung des Knöchels durch die Kombination von Physiotherapie und Kollagen konnte er sein Training wieder aufnehmen. 

Nach zwei Monaten war der Patient symptom- und schmerzfrei. Auch das Knie hatte sich erholt. Die Beweglichkeit verbesserte sich und der Knorpel zeigt nur noch oberflächliche Schäden. Der Profisportler konnte trotz seiner Verletzung durch die erfolgreiche Therapie eine Segelregatta gewinnen.

Sind bioaktive Kollagenpeptide also wirksam, um die Gelenkgesundheit zu stärken?

Alle drei Erfahrungsberichte zeigen, dass die regelmäßige Einnahme von Kollagen helfen kann, den Gelenkknorpel zu regenerieren und Bewegungsschmerz zu reduzieren. Zu beachten ist, dass hier bioaktive Kollagenpeptide maßgeschneidert für den Gelenkknorpel eingenommen wurden. Ob sich die Ergebnisse auch mit anderen Kollagenpeptiden oder Kollagen aus der Ernährung gezeigt lässt, ist fraglich.

Auch größere Studien mit deutlich mehr Patienten zeigen ein ähnliches Ergebnis:

Knorpelzellen (Chondrozyten) bauen bei der Zugabe von bioaktiven Kollagenpeptiden mehr Kollagen Typ II auf.

Bioaktive Kollagenpeptide werden sofort vom Darm aufgenommen und reichern sich direkt im Knorpelgewebe an. Dies bedeutet, dass der Körper in der Lage ist, Kollagenpeptide aus Nahrungsergänzungsmittel zu verwerten und nicht direkt auszuscheiden.

Auch bei Arthrosepatienten konnte über die tägliche Einnahme von bereits 5 Gramm Kollagenpeptide eine Reduktion der Gelenkschmerzen, weniger Steifheit und eine verbesserte körperliche Funktion festgestellt werden.

Das Wissen aus der Fachliteratur zusammen mit den drei Erfahrungsberichten legt nahe, dass die Kombination von Physiotherapie mit der Einnahme von den besonderen Bausteinen von Kollagen den Heilungsprozess unterstützt und eine Regeneration des Knorpels ermöglicht.

Kollagen bei Verletzungen: Alles auf einen Blick

  • Kollagen ist ein Eiweiß, welches für viele verschiedene Strukturen im Körper wie die Gelenke, Haut und Sehnen benötigt wird. Kollagenpeptide sind speziell aufgespaltene Bausteine von Kollagen.

  • Drei verschiedene Patienten haben nach einer Verletzung im Knie- oder Knöchelgelenk eine Physiotherapie und Einnahme von bioaktiven Kollagenpeptiden des Typ II zur Behandlung erhalten. In allen drei Fällen waren die Patienten nach mehreren Monaten symptomfrei und auch durch MTR-Bilder konnte die Regeneration des Knorpels beobachtet werden.

  • Studien zum Einfluss von Kollagen bei Sportverletzungen oder Erkrankungen der Gelenke gibt es bereits. Sie deuten auf einen positiven Nutzen der Kollagenpeptide hin.

  • Kollagen ist nicht gleich Kollagen: Für die Gelenke eignen sich bioaktive Kollagenpeptide des Typ II am besten, da diese dem natürlichen Gelenkknorpel am nächsten kommen.



Quellen:

http://www.ijcasereportsandimages.com/archive/2017/006-2017-ijcri/CS-10087-06-2017-fabio/ijcri-1008706201787-fabio-full-text.php 

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10498764/ 

https://www.oarsijournal.com/article/S1063-4584(07)61727-0/pdf

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24852756/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12658447/

https://www.oarsijournal.com/article/S1063-4584(07)60651-7/pdf